Hakodate

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Frischer gehts nicht mehr: Eben noch sind die Tintenfische rumgeschwommen, liegen sie auch schon zerschnitten auf dem Tisch.
Allerdings darf es einen nicht stören, dass sie sich teilweise noch bewegen. Hakodate ist bekannt für seine Krabben (kani) und Tintenfische (ika).
Auf dem Berg bin ich dann nicht ganz die einzige Touristin, jedoch immerhin eine, die schon weiss, wie man eine westliche Toilette benutzt.

Hakodate Guesthouse

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Hakodate ist die südlichste Grossstadt von Hokkaido und von Wakkanai im Norden in knapp neun Stunden mit dem Zug zu erreichen.
Ein Bijou ist das Hakodateyama Guesthouse! Der Besitzer kommt nur schnell, um mir die Heizung und die Küche (mit Plattenspieler!) zu erklären, sonst bin ich allein hier. Schlüssel gibt es keinen. Die Aussicht vom Zimmer aufs Meer ist grandios und auch sehr ruhig ist es: Das Guesthouse, das im Winter geschlossen hat, liegt am südlichsten Zipfel von Hakodate, umgeben von einem Schrein, einem riesigen Friedhof und einer Altersresidenz.

Wakkanai

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Es ist grimmig am Kap Noshappu und am Kap Soya, dem nördlichsten Punkt von Japan. Die Wegweiser sind schon russisch angeschrieben und mein Zimmer in der Jugi könnte auch aus einem russischen Film sein. Es ist mir jedoch sehr wohl hier und ich kann die Unterkunft mit ihrem eigenen Charme nur empfehlen.

Hokkaido: Sapporo > Wakkanai

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Die Zugreise von Sapporo nach Wakanai dauert knapp sechs Stunden und führt an wunderbaren Landschaften vorbei. In Wakkanai endet die JR (Japan Rail), es ist auch die nördlichste Stadt Japans und liegt auf dem 45. Breitengrad, also ungefähr wie die Schweiz. Es ist es jedoch viel rauher und kälter hier.
Die Schriftzeichen von Hokkaido heissen: Norden-Meer-Weg

Sapporo und Otaru

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Die Reise nach Sapporo war schnell, lang und schön und der Unterwassertunnel beeindruckend.
Zum ersten Mal gefällt es mir jedoch nicht an einem japanischen Ort. Wahrscheinlich ist es einfach die Kälte: vom Sommer in den Winter (höchstens Frühfrühling). Die Kirschblüten, wie die ganze Natur, sind heuer zwei bis drei Wochen später dran. Auf Empfehlung fahre ich nach Otaru, das eine halbe Stunde Zugfahrt entfernt ist und früher wichtiger als Sapporo war. Heute ist es bekannt für seine Glaskunst, den Kanal und die historischen Gebäude.

Nagoya

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Nagoya ist riesig. Mit über 2 Millionen Menschen die viertgrösste Stadt Japans. Hier ein paar persönliche Eindrücke.
Heute morgen ging es zum Bahnhof (letztes Bild). Nach zwölf Stunden Zugfahren ist man in Sapporo. Japan ist nicht ganz so klein wie die Schweiz…

Taiko in Tokoname

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Nochmals Taiko! Hanako und Machan, zwei der WG-Mitglieder unterrichten jeweils am Montagabend auf dem Land eine gemischte Taikoklasse aus Grossmüttern und Kindern. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie fit in Japan die älteren Menschen sind. Mein Hang wurde mit der Imitation aus Malaysia verglichen.

Mino Paper

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Mino City liegt im Landesinnern und ist mit verschiedenen Lokalzügen in ca. zwei Stunden von Nagoya aus zu erreichen. In Mino dreht sich vieles um Washi (handgemachtes Papier). Shiho Furuta führt mich den ganzen Tag herum und zeigt mir das Washi Museum, das Paper Art Village Studio, die Washi Akari Art Gallery mit den Lampen aus Washi und stellt mir den professionellen Laternenbauer Haba san vor.

Nagoya-WG

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Ich bin nun im Besitz eines schönen Sakuraregenschirmes, den mir eine fremde Frau geschenkt hat. Sie stieg dazu aus ihrem Auto und all meine Erklärungen, dass ich neben dem Gepäck nicht auch noch einen Schirm halten könne, nützten nichts. Noch nirgends war es so schwierig, eine preiswerte Unterkunft zu finden, wie in Nagoya! Mit Glück bin ich in einer WG mit sehr netten, jungen Leuten gelandet. Zwei davon sind Musiker und am Nachmittag nahmen sie mich zu einem Konzert in eine kleine Bar mit. Die siebenköpfige Band war extrem groovy, die Bar extrem rauchig und alles alternativ.